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Bild-Varianten mit und ohne »IR-Clean« plus Infrarotbild

Verbessertes All-Inclusive-Konzept

Rasch-Diascan · Samstag, 6. August 2022

Die Inflation innerhalb der EU entwickelt sich seit Anfang 2021 keinesfalls nur so vorübergehend, wie das die EZB monatelang prognostiziert hatte. Wir hingegen haben unsere Preise seit der Markteinführung des Kamera-Scanners im März 2020 beibehalten. Doch als wirtschaftlich orientiertes Unternehmen müssen wir den Wertverfall des Geldes im Auge behalten. Der Preisnachlass der vergangenen Wochen wurde daher mit der neuen Preisliste beendet. Trotzdem haben wir die seit nunmehr 2 Jahren stabilen Preise für eine Digitalisierung lediglich in der günstigsten Preisstufe ab 3000 Dias geringfügig angepasst.

Ansonsten setzen wir auch weiterhin auf hohe Qualität mit noch besseren Leistungen. Dafür haben wir unser All-inclusive-Konzept weiter ausgebaut. Ab sofort erhalten Kunden zu jedem digitalisierten Dia ohne weitere Kosten zusätzlich:


Die Infrarot-Dateien dienen auch bei der manuellen Fotobearbeitung als Basis, um Staub, Kratzer und Schimmelpunkte von Bilddetails zu unterscheiden. Das Bild oben ist ein gutes Beispiel für erste Schimmelpunkte, die sich bei dem Dia aus den 90er-Jahren vom rechten Bildrand nach innen ausbreiten. Solange noch keine Schimmelfäden in der Farbemulsion wachsen, sind mit »IR-Clean« gute Ergebnisse zu erreichen. Bei allen Sammlungen mit unbekannten Diafilm-Fabrikaten helfen die Infrarot-Dateien dabei, auch nachträglich noch Kodachrome-Dias oder andere infrarotlicht-blockierende Diafilme zu identifizieren.

Über die zusätzlichen JPEG-Dateien ohne »IR-Clean« lassen sich die Ergebnisse der digitalen Retuschierung überprüfen. Durch ein schnelles Umschalten zwischen zwei Bildern mit und ohne »IR-Clean« werden Bildstörungen wie Staub, Kratzer oder Schimmel sichtbar – die Animation im Bild oben verdeutlicht das Prinzip. Damit können Kunden auch selbst individuell optimierte Nachbearbeitungen mit gängigen Bildbearbeitungsprogrammen durchführen. Zugleich lassen sich die Ergebnisse auf eventuelle Artefakte prüfen, auch wenn das Risiko bei »IR-Clean« nur sehr gering ist.

 

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